
Nahezu jede Universität verfügt über ein Manual zum Corporate Design. In welchem Umfang dies jedoch zur Anwendung kommt, scheint dem Zufall überlassen. Oder steckt doch mehr dahinter?
Es scheint lohnenswert, über ein Corporate Design jenseits der künstlerischen Ausdruckskraft intensiver nachzudenken, damit es in vielfältiger Weise eingesetzt werden kann. Vermutlich müssen hier mehr Ideen als ein Briefbogen und einige Schrift- und Farbdefinitionen erzeugt werden, um z.B. Forschungsprojekten und dezentralen Publikationen Lust zu machen, das Design zu verwenden. Hilfreich wäre sicher auch eine zentrale Stelle, an der die Umsetzung erfolgen kann, denn nicht jede/r kann in der täglich verfügbaren Zeit Layoutvorgaben studieren.
Hierdurch könnte nicht nur eine deutlichere Außenwirkung erzeugt werden, auch der innere Zusammenhalt ließe sich sicher intensivieren, um projektbezogen oder in Alltagsprozessen zur Kooperation angeregt zu werden. Derzeit sind die Partner aus der Universität optisch oftmals nur am Logo zu erkennen - , wenn es denn auftaucht.
Wenn also ein Corporate Design einen Wert hat (Frage 1), dann stellt sich Frage 2: wie kann es durchgängig an einer Universität umgesetzt werden?